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REFERENTEN MIT VITA

Warum Teilhabe mit niedrigem sozioökonomischen Status extrem anstrengend ist und immer noch viel kostet.


Eigentlich kann bei uns in Deutschland doch jeder fast alles machen, auch ohne viel Geld, oder? Wenn er wirklich will: eine Bibliotheksmitgliedschaft kostet fast nix, hier gibt’ s Literatur, Ratgeber, Filme und Hörbücher. Arbeitslosenvereine und Soziale Träger organisieren Veranstaltungen. Wer es gerne hochkulturell mag, kann Freikarten im Radio gewinnen, an manchen Orten gibt es Sozialtickets oder kostenlose Veranstaltungen. Es gibt zahlreiche Angebote für Kinder, damit sie an Sportkursen teilnehmen können und Initiativen sammeln Spenden für Dinge, die das Bildungs- und Teilhabepaket nicht abdeckt. Wer ins Internet investiert statt in die teure Theaterkarte, der hat über die Arte-Mediathek sogar Zugang zu den Konzerten von Simon Rattle. Fehlen also wirklich Teilhabe-Möglichkeiten oder geht es eigentlich um das „gewusst wie“?

Andererseits, hört man nicht viel zu oft, dass gerade kulturelle Angebote, die sich an Einkommensschwache wenden, viel zu wenig genutzt werden?  Und interessieren sich denn die, die es am dringendsten bräuchten – die sozial Schwächsten, die Bildungsfernen, Schulverweigerer und Langzeitarbeitslosen – überhaupt für Kultur oder reicht ihnen nicht vielleicht doch das Privatfernsehen?

Wenn es um die Finanzierung von Teilhabechancen für Einkommensschwache geht, scheinen sich Politiker auch nicht mehr einig, ist Teilhabe Luxus oder Notwendigkeit?

Wer trotz finanziell knapper Ressourcen am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss einen hohen Einsatz wagen. Echte Teilhabe entsteht eben noch nicht durch ein paar Freikarten. Wirkliche Teilhabe fordert viele Kompromisse und kann sehr sehr anstrengend sein. Warum, möchte ich im Folgenden ausgehend von eigenen Erfahrungen unter mehreren Aspekten darlegen:


Ausgangssituation:

_Was ist (kulturelle) Teilhabe?

_Elternhaus

_Scham

_existenzieller Grundstress

_Gesundheitliche Voraussetzungen


Soziale Infrastruktur

_Wer ist vor Ort aktiv

_Wie sichtbar sind Angebote

_Ortsnähe, Anbindung

_Teilhabe ohne Brückenbauer und Mentoren?


Finanzielle Aspekte:

_öffentliche Verkehrsmittel

_Freikarten, niedrigschwellige Angebote, Sozialtickets und Eintrittspreise

_Klamotten und Statussymbole

_Programmheft

_Essen und Trinken auswärts

_Reingeschnuppert - und dann?


Soziale Aspekte

_Wer geht da hin?

_Wer geht da mit?

_Nur da gewesen sein reicht nicht

_Selbstwahrnehmung und Zugehörigkeitsgefühl

_Soziale Räume und Grenzen

_Noch mal: Brückenbauer und engagierte Einzelpersonen

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