REFERENTEN MIT VITA

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Manuela Dabitsch


Geboren 1989 in Ulm schloss sie 2013 ihr Studium zur Sozialwirtin B. A. an der Hochschule Kempten ab.


Seit 2013 arbeitet sie als Projektmitarbeiterin, ab 2016 als Regional- und Projektleitung für Fröhlich Management beim Auftrag „Neue Arbeit gGmbH Ulm“.


In den letzten drei Jahren führte sie Sozialprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Bewerbung, Teilhabe, Gesundheit) für langzeitarbeitslose Menschen durch.


Vita

Abstract

Gesundheitsstatus (langzeit-) arbeitsloser Menschen


Der Eintritt in die Arbeitslosigkeit hat in der Regel erhebliche Auswirkungen auf die Lebensführung der betroffenen Menschen. Sie verlieren einen beträchtlichen Teil ihres Einkommens und müssen sich an die Vorgaben der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters halten. Die immateriellen Verluste sind oftmals noch gravierender; etwa der Verlust fester Tages- und Zeitstrukturen oder Einschränkungen in der sozialen Teilhabe. Umso länger die Arbeitslosigkeit anhält, umso mehr verstärken sich diese Faktoren und nehmen Einfluss auf die jeweilige Lebensführung.

Diese mit der Arbeitslosigkeit assoziierten Belastungen können psychosozialen Stress erzeugen und gesundheitsriskantes Verhalten sowie das Auftreten von Erkrankungen begünstigen. Wie spiegeln sich diese Faktoren in den Lebenswelten (langzeit-) arbeitsloser Menschen wider? Und wie müssten Maßnahmen der Primärprävention ausgestaltet sein, um eine nachhaltige Wirkung zu entfalten?

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Vita

Iris Grimm

Dipl. oec. troph.


Ist seit 2006 Leiterin der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Bayern.

Sie vertritt den bundesweiten Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit auf Landesebene und wirkt in bundes- und landesweiten Arbeitskreisen und Gremien zum Thema Gesundheitliche Chancengleichheit mit.

Sie ist beteiligt an Fachtagungen auf Bundes- und Landesebene sowie bei der Planung, Organisation und Durchführung von Fachveranstaltungen und Workshops mit verschiedenen Kooperationspartnern auf kommunaler, Bezirks- und Landesebene. Sie berät und begleitet Kommunen im bundesweiten Partnerprozess „Gesundheit für alle“ und erstellt Fachartikel, Handreichungen und Dokumentationen von Fachveranstaltungen.


Mitwirkung bei aktuellen Veröffentlichungen (Auswahl)

_Gesundheit für alle in Erlangen-Höchstadt & Erlangen, Tagungsband der Koordinierungsstelle Gesundheitliche          Chancengleichheit am ZPG, Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), München 2016

_Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, Hrsg.: Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, Geschäftsstelle Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., Berlin 2015

_Gesundheitliche Chancengleichheit für alle Kinder, Handreichung für die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten, Band 5 der Schriftenreihe des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung,

Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), München 2015

Abstract

Gesundheitliche Chancengleichheit – auf Bundes- und Landesebene partnerschaftlich umgesetzt

Abstract zum Vortrag auf dem Symposium „Auswirkungen des sozioökonomischen Status auf die Gesundheit“


Im Jahr 2003 wurde auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und weiterer Partner der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ gegründet. Die beteiligten Partner erklärten in einer Kooperationsvereinbarung ihre Absicht, sich für das Thema gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland einzusetzen.

Im Jahr 2013 wurde dieser Verbund zum Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“ umbenannt, ihm gehören inzwischen 66 Kooperationspartner an (Stand Juni 2016).

Ziel des Kooperationsverbundes zur Erhöhung der gesundheitlichen Chancengleichheit ist u. a. die Unterstützung von Austausch und Vernetzung beteiligter Akteure, um eine verbesserte Qualität von Maßnahmen und Transparenz der Angebote im Handlungsfeld Gesundheitsförderung insbesondere für sozial benachteiligte Zielgruppen zu erreichen (www.gesundheitliche-chancengleichheit.de). In nahezu allen Bundesländern wurden „Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit“ eingerichtet, die als Kontakt- und Vernetzungsstellen den Kooperationsverbund auf Landesebene vertreten. Die Koordinierungsstelle in Bayern besteht seit 2006 (www.zpg-bayern.de/gesundheitliche- chancengleichheit.html; www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/bayern/).


Der Kooperationsverbund setzt verschiedene Schwerpunktthemen, die auf Bundes- und Landesebene umgesetzt werden.

Ein Schwerpunktthema ist der im Jahr 2011 ins Leben gerufene Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle“ bzw. seit Ende 2015 „Gesundheit für alle“. Der Partnerprozess hat zum Ziel, für Menschen jeden Alters ein gesundes und chancengerechtes Leben zu fördern. Kommunen werden dabei unterstützt, integrierte kommunale Strategien zur Gesundheitsförderung („Präventionsketten“) zu entwickeln und umzusetzen. Wichtig ist dabei die Förderung der Zusammenarbeit, der fachliche Austausch sowie die Schaffung von Transparenz, um Gesundheitsförderung insbesondere für Menschen in schwierigen Lebenslagen über die gesamte Lebensspanne zu stärken.  


In Bayern sind bereits zwölf Kommunen am bundesweiten Partnerprozess beteiligt. Die Koordinierungsstelle in Bayern unterstützt Kommunen bei der Planung, Organisation und Durchführung von Fachtagungen und Werkstätten im Rahmen des bundesweiten Partnerprozesses. Die Aktivitäten und Schwerpunktthemen der bayerischen Kommunen sind sehr vielfältig, es geht dabei um Gesundheitsförderung und Stadtentwicklung, Schule und Bewegung, Frühe Hilfen, Kita, Migration und interkulturelle Aspekte. Nähere Informationen:

www.zpg-bayern.de/partnerprozess-gesundheit- fuer-alle.html

Ein weiteres Schwerpunktthema des Kooperationsverbundes ist die Qualitätsentwicklung. Im Jahr 2004 wurden die „zwölf Kriterien guter Praxis zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ entwickelt, die im Jahr 2015 für die Anwendung in der Praxis operationalisiert und in Form einer Handreichung veröffentlicht wurden (www.gesundheitliche- chancengleichheit.de/good-practice-kriterien/).

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Vita

Prof. Dr. rer. pol. Rolf Rosenbrock


Jahrgang 1945, Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitswissenschaftler, war von 1988 bis 2012 Leiter der Forschungsgruppe Public Health im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und lehrt Gesundheitspolitik u.a. an der Berlin School of Public Health in der Charité Berlin.

Seine Themen sind sozial bedingte Ungleichheiten von Gesundheitschancen, Präventionspolitik sowie Steuerung und Finanzierung der Krankenversorgung.

Er betreibt seit den 70er Jahren Gesundheitsforschung und Politikberatung und ist u. a. Mitglied des Nationalen Aids-Beirates (NAB) (seit 1995) und Vorsitzender der Landesvereinigung Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

(seit 2006).

Er war von 1999 – 2009 Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für die Begutachtung der Entwicklung

im Gesundheitswesen (SVR – G), Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2001 - 2012), Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) (2006 – 2008), Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) (2010 - 2015) etc.

Im April 2012 wurde er zum ehrenamtlichen Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband gewählt.

2015 und 2016 ist er Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAG FW).


E-Mail: vositzender@paritaet.org

Abstract

Armut macht krank. Soziale Ursachen und Gegenstrategien

Abstract zum Vortrag auf dem Symposion am 08.11.2016 in Ulm


Je niedriger der sozioökonomische Status, desto größer das Risiko von Erkrankung und frühem Tod. Da die Armut in Deutschland nach jahrelangem Anstieg aktuell auf hohem Niveau stagniert, verharrt auch die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen  in  Deutschland in einer Größenordnung, die ein zentrales Defizit gesellschaftlicher Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalts indiziert. Da in Deutschland der Zugang zu einer vollständigen und qualitativ hoch stehenden Krankenversorgung nahezu bevölkerungsweit gewährleistet ist, liegen die Ursachen vor allem in der je nach Status und Lebenslage höchst unterschiedlichen Verteilung von – physischen, psychischen und sozialen - Belastungen  und der ebenso unterschiedlichen Ausstattung mit –physischen, psychischen und sozialen Ressourcen. Besonders ungünstig liegen hier insbesondere allein Erziehende, Arbeitslose sowie generell  Menschen mit Behinderung und/oder niedriger formaler Bildung, geringem Einkommen und unsicheren Perspektiven.

Hinzu kommt: nicht nur die individuelle Position auf der gesellschaftlichen Stufenleiter (der sozioökonomische Status), sondern  auch die Länge der Leiter (also die Spreizung  z.B. der Einkommensverteilung) haben Einfluss auf die Gesundheit: je größer der Abstand zwischen ‚oben‘ und ‚unten‘, desto geringer die Lebenserwartung, die gesellschaftliche Aufwärtsmobilität, der gesellschaftliche Zusammenhalt, das Vertrauen in Mitmenschen und Institutionen etc.

Ein ungünstiges Ressourcen/Belastungs-Verhältnis geht  regelhaft mit riskanterem Gesundheitsverhalten einher; allerdings erklären die Verhaltensunterschiede (v.  a. Ernährung, Bewegung, Tabak- und Alkoholgebrauch) nur knapp die Hälfte der Unterschiede in Lebenserwartung und Gesundheit.

Zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheits- und Lebenschancen  erscheinen dabei vor allem solche Interventionen aussichtsreich, die sich der Entwicklung und Stärkung – äußerer und innerer - Ressourcen widmen. V. a. individuell ansetzende Interventionen, wie zum Beispiel das in verschiedenen Spielarten angebotenes Resilienztraining  oder ähnliche Methoden zur Steigerung der  ‚Gesundheitskompetenz‘  erzeugen meist – wie andere Verhaltenstrainings auch - nur geringe und vorüber gehende Wirkung. Zudem zeigt  sich bei ihnen das ‚Präventions-Dilemma‘, durch dessen Wirkung bei Interventionen in und mit sozial benachteiligten und gesundheitlich hoch belasteten Gruppen meist die weniger schlecht gestellten Menschen mehr profitieren und sich deshalb im Ergebnis solcher Interventionen die Ungleichheit oft noch verstärkt.

Bessere Ergebnisse sind mit Interventionen zu erzielen, die die engen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen materieller Lebenslage,  Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, unterstützenden sozialen Netzen und Verhalten schon im Konzept berücksichtigen. Hilfreich und Richtung weisend sind hier Konstrukte wie der ‘Habitus‘ (P. Bourdieux) und  die ‚Lebensführung‘  (K. Holzkamp).

Der damit geforderten Komplexität entsprechen v. a. solche Interventionen, die unter maximaler Partizipation der  jeweiligen Nutzer deren Lebenswelten selbst zum Gegenstand der Veränderung machen (‚Setting-Projekte‘) und in deren Ergebnis Gesundheitsressourcen steigen und Gesundheitsbelastungen  sinken. Wichtige Grundlegungen stammen hier von P. Freire und K. Lewin.

Obgleich diese Art von Interventionen im Zentrum des 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes stehen, erfordert ihre sach- und fachgemäße Umsetzung (und Vermehrung)  absehbar energische  Anstrengungen der am Erfolg interessierten professionellen Gruppen und Kräften der Zivilgesellschaft.

Wem an der Verminderung der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheits- und Lebenschancen gelegen ist, sollte sich nicht allzu lang  an gedanklich leicht herstellbaren Utopien einer fairen und gesundheitsförderlichen Gesellschaft aufhalten, sondern die fördernden und hemmenden Bedingungen einer solchen Entwicklung in die Analyse einbeziehen. Diese Bedingungen wirken meist  in Richtung auf Individualisierung und häufig auch Medikalisierung der fundamental sozialen Probleme sowie als starke Sperren gegen Veränderungen der makropolitischen Chancenverteilung. Ihre  Beeinflussung erfordert  also v. a. politisches, bürgerschaftliches Engagement  und nicht so sehr professionelle Intervention.

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Vita

Magda von Garrel


ist Sonderpädagogin (Schwerpunkte: Sprachbehinderungen und Verhaltensstörungen) und Diplompolitologin.

Seit Beginn der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts war sie als sog. Integrationslehrerin in Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen tätig. Sowohl diese als auch die zuvor im Bereich der politischen Verwaltung gesammelten Erfahrungen veranlassten die Autorin, sich immer kritischer mit schulpolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, wobei sie sich gegenwärtig verstärkt mit der Situation armer SchülerInnen befasst.

Abstract

Bildung rein = Armut raus?


Parteien, Gewerkschaften und Stiftungen vertreten übereinstimmend die Meinung, dass der Erwerb höherer Bildungsabschlüsse ein probates Mittel ist, um der Armut zu entkommen. Diese wie ein Mantra vorgetragene Verheißung verhindert eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob die daran geknüpften Erwartungen überhaupt berechtigt sind. Dem entsprechend werden die dem Bildungsversprechen abträglichen Faktoren entweder kaum beachtet oder so umgedeutet, dass nicht geglückte bildungsgenerierte Aufstiege als Folge eines individuellen Versagens interpretiert werden können.


Schuldzuweisende Zuschreibungen beruhen zumeist auf Unkenntnis und verstellen den Blick auf alternative Handlungsoptionen. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass sich die an der Gestaltung von Bildungsprozessen beteiligten Angehörigen der Mittel- und Oberschicht einen realistischeren Einblick in die Lebenssituation armer Kinder verschaffen.


Einem derart komplexen Thema kann ein Kurzvortrag nicht gerecht werden. Möglich ist aber doch ein Ansprechen einiger zentraler Punkte (beengte Wohnverhältnisse, gesundheitliche Risiken, erniedrigende Erfahrungen, abwehrende Verhaltensweisen) und damit eine Annäherung an die Frage, wie es um das perspektivische Potenzial der im Titel genannten Gleichung tatsächlich bestellt ist.

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© by Andreas Labes, Fotograf

Vita

Undine Zimmer


Geboren 1979, studierte in ihrer Heimatstadt Berlin Skandinavistik, Neuere Deutsche Literatur und Publizistik.

Sie schrieb nach Stationen u. a. bei der »Zeit« und »AVIVA-Berlin« als freie Journalistin für verschiedene Publikationen. Für ihre Reportage »Meine Hartz-IV-Familie«, erschienen im »Zeit-Magazin«, war sie 2012 in der Kategorie Essay für den Henri-Nannen-Preis nominiert.

Sie lebt in Berlin und Reutlingen.

Abstract

Warum Teilhabe mit niedrigem sozioökonomischen Status extrem anstrengend ist und immer noch viel kostet.


Eigentlich kann bei uns in Deutschland doch jeder fast alles machen, auch ohne viel Geld, oder? Wenn er wirklich will: eine Bibliotheksmitgliedschaft kostet fast nix, hier gibt’ s Literatur, Ratgeber, Filme und Hörbücher. Arbeitslosenvereine und Soziale Träger organisieren Veranstaltungen. Wer es gerne hochkulturell mag, kann Freikarten im Radio gewinnen, an manchen Orten gibt es Sozialtickets oder kostenlose Veranstaltungen. Es gibt zahlreiche Angebote für Kinder, damit sie an Sportkursen teilnehmen können und Initiativen sammeln Spenden für Dinge, die das Bildungs- und Teilhabepaket nicht abdeckt. Wer ins Internet investiert statt in die teure Theaterkarte, der hat über die Arte-Mediathek sogar Zugang zu den Konzerten von Simon Rattle. Fehlen also wirklich Teilhabe-Möglichkeiten oder geht es eigentlich um das „gewusst wie“?

Andererseits, hört man nicht viel zu oft, dass gerade kulturelle Angebote, die sich an Einkommensschwache wenden, viel zu wenig genutzt werden?  Und interessieren sich denn die, die es am dringendsten bräuchten – die sozial Schwächsten, die Bildungsfernen, Schulverweigerer und Langzeitarbeitslosen – überhaupt für Kultur oder reicht ihnen nicht vielleicht doch das Privatfernsehen?

Wenn es um die Finanzierung von Teilhabechancen für Einkommensschwache geht, scheinen sich Politiker auch nicht mehr einig, ist Teilhabe Luxus oder Notwendigkeit?

Wer trotz finanziell knapper Ressourcen am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss einen hohen Einsatz wagen. Echte Teilhabe entsteht eben noch nicht durch ein paar Freikarten. Wirkliche Teilhabe fordert viele Kompromisse und kann sehr sehr anstrengend sein. Warum, möchte ich im Folgenden ausgehend von eigenen Erfahrungen unter mehreren Aspekten darlegen:


Ausgangssituation:

_Was ist (kulturelle) Teilhabe?

_Elternhaus

_Scham

_existenzieller Grundstress

_Gesundheitliche Voraussetzungen


Soziale Infrastruktur

_Wer ist vor Ort aktiv

_Wie sichtbar sind Angebote

_Ortsnähe, Anbindung

_Teilhabe ohne Brückenbauer und Mentoren?


Finanzielle Aspekte:

_öffentliche Verkehrsmittel

_Freikarten, niedrigschwellige Angebote, Sozialtickets und Eintrittspreise

_Klamotten und Statussymbole

_Programmheft

_Essen und Trinken auswärts

_Reingeschnuppert - und dann?


Soziale Aspekte

_Wer geht da hin?

_Wer geht da mit?

_Nur da gewesen sein reicht nicht

_Selbstwahrnehmung und Zugehörigkeitsgefühl

_Soziale Räume und Grenzen

_Noch mal: Brückenbauer und engagierte Einzelpersonen

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