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Interim Auftrag mit entscheidender Wende

Fröhlich Management im Einsatz für einen kirchlichen Wohlfahrtsverband in Baden-Württemberg      


Dass sich ein anfangs erklärtes Ziel im Laufe eines Auftrags vollständig wandeln kann, kristallisierte sich bei diesem Mandat heraus.

Alles fing im Januar 2017 damit an, dass Fröhlich Management die Einrichtungsleitung des katholischen Altenhilfezentrums S. mit 93 Betten, einer Sozialstation für 200 Patienten und einer Tagespflege mit 25 Plätzen übernahm. Der Auftrag wurde erteilt, weil der Heimleiter - gleichzeitig Geschäftsführer beim Träger - nur an zwei halben Tagen vor Ortsein konnte und dieses nicht ausreichte.

Fröhlich Management befasste sich zunächst mit der Gesamtanalyse der 150 Mitarbeiter starken Einrichtung. Dies übernahmen zwei Mitarbeiterinnen. Sie setzen sich zum Ziel, das Personal vor Ort zu führen und neue Strukturen zu schaffen. Dass nicht nur die internen Strukturen, sondern auch die Baustruktur stabilisiert werden musste, wurde schnell klar: Die Immobilie der Einrichtung war nach der Landesheimbauverordnung ab September 2019 nicht mehr geeignet, daher suchte der Träger eine Alternative in einer Neubaulösung.

Die Interim-Managerinnen stießen zudem auf weitere Problemfelder. Diese reichten von einem unzureichenden Qualitätsmanagement über Gefahren im Bereich des Brandschutzes bis zur unzureichenden Qualität der zubereiteten Speisen. Fröhlich Management erstellte einen Maßnahmenplan.

Gegen Mitte des Jahres führte eine Kollegin die  Aufgaben an drei Tagen pro Woche als Interim-Leiterin alleine weiter.  

Parallel übernahm Fröhlich Management einen Auftrag für die Firmenzentrale durch eine Projektassistentin, die an zwei Tagen pro Woche die Personalabteilung im operativen und verwaltenden Bereich unterstützte. Personalakten von 150 Mitarbeitern der Trägergesellschaft wurden erfasst und digitalisiert. Im Folgenden wurden Personalakten von 300 Mitarbeitern aus fünf Einrichtungen des Verbandes neu angelegt. Durch den Einsatz kann die Geschäftsleitung in Zukunft mit wenig Aufwand, zeitnah und nicht ortsgebunden, Personalentscheidungen treffen.

Zeitgleich gab es schwerwiegende Entscheidungen für das Pflegeheim zu treffen. Bei einer Gesellschafterversammlung wurde diskutiert, ob es eine Einrichtungsschließung oder einen Ersatzneubau geben sollte. Zunächst wurde der Ersatzneubau fokussiert und beschlossen. Doch an diesem Punkt nahm der Auftrag seine entscheidende Wende, denn im Verlauf der Planung kam die Gewissheit, dass der zugesagte Bauplatz nicht nutzbar sein würde. Die Schließung war unvermeidbar. Das Schließungskonzept wurde ab November 2017 umgesetzt.

Es folgten zahlreiche Gespräche mit der Mitarbeiterschaft, wobei die Verantwortlichen Unterstützung bei der Jobsuche auf dem Arbeitsmarkt zusagten. Schließlich gab es im Mai 2018 in Kooperation mit der Agentur für Arbeit einen Bewerbertag, um den kürzesten Weg zwischen Bewerber und Unternehmen zu schaffen.


Der Interim-Auftrag sollte eigentlich mit dem Ersatzneubau und Neustart der Einrichtung abgeschlossen werden. Doch er endete mit der Insolvenzantragstellung und Eröffnung des Verfahrens im Juni 2018 und somit völlig anders, als zu Beginn gedacht. Aber auch damit muss man im Interim Management umgehen, so das Fazit von Fröhlich Management.



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